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Reaktion 3. Juli 2026 · 4 Min.

Kimmich übernimmt Verantwortung: WM-Aus liegt bei den Spielern

Kimmich übernimmt Verantwortung: WM-Aus liegt bei den Spielern

Das Aus im Achtelfinale der WM 2026 gegen Paraguay sitzt tief. Doch statt Ausreden zu suchen, wählte Joshua Kimmich in einem Interview nach dem Spiel klare Worte: Die Verantwortung für das Scheitern liege bei den Spielern, nicht anderswo.

Laut Bavarian Football Works äußerte sich der Bayern-Kapitän gegenüber MagentaTV entsprechend direkt. Er habe seine Enttäuschung über das Ergebnis eingestanden und betont, dass die Mannschaft die Erwartungen der Fans nicht erfüllt habe. Kimmich sprach davon, dass die Spieler selbst hätten mehr liefern müssen – eine Aussage, die in der öffentlichen Debatte nach dem Turnier-Ende eher selten zu hören ist.

Deutschland schied durch die Niederlage gegen Paraguay in der Runde der letzten 32 aus. Das frühe Aus bedeutet für mehrere Bayern-Profis ein abruptes Turnierend: Neben Kimmich waren auch Manuel Neuer, Leon Goretzka und weitere Münchner Teil des deutschen Aufgebots. Neuer, der bei dieser WM sein 125. Länderspiel bestritt, musste sich dem paraguayischen Torhüter Orlando Gill geschlagen geben, der in Berichten als eine der positiven Überraschungen des Turniers gilt.

Der DFB reagierte auf das Ausscheiden mit einer offiziellen Entschuldigung an die Fans, wie Bavarian Football Works ebenfalls berichtete. Darin räumte der Verband ein, weit hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben zu sein. Parallel dazu verdichten sich die Berichte um eine mögliche Neuausrichtung auf der Trainerposition – doch das betrifft die Nationalmannschaft, nicht den FCB.

Für Kimmich persönlich war das Turnier nach einer fordernden Klubsaison ein weiterer langer Sommer. Seine Reaktion nach dem Spiel zeigt, wie er seine Rolle als Anführer versteht: ohne Beschönigung, mit direktem Blick auf die eigene Leistung. Ob das als Grundlage für einen Neustart taugt, wird sich in den Länderspielen gegen die Niederlande und Serbien im September zeigen.