Bayern zufrieden mit Mittelfeld: Nmecha kein Thema
Der FC Bayern wird im Sommer keinen neuen Mittelfeldspieler verpflichten – zumindest nicht Felix Nmecha von Borussia Dortmund. Laut einem Bericht von Bavarian Football Works, der sich auf Sport1-Journalist Stefan Kumberger beruft, sind die Münchner mit der aktuellen Besetzung im zentralen Mittelfeld zufrieden. Nmecha sei schlicht zu teuer und stehe nicht auf der Wunschliste.
Die Bayern verfügen im Mittelfeld über Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlović, Leon Goretzka, Joao Palhinha, Tom Bischof und Serge Gnabry. Besonders Pavlović hat in der vergangenen Saison an Reife gewonnen, Bischof gilt als großes Versprechen für die Zukunft. Aus Sicht des Vereins gibt es in diesem Bereich keinen akuten Handlungsbedarf.
Dass Bayern bei einem Profi von Borussia Dortmund die Kostenfrage ins Feld führt, ist ungewöhnlich – der Rekordmeister scheut im Sommer selten vor großen Ausgaben zurück. Hier aber signalisiert der Verein klar, dass er die vorhandene Gruppe nicht aufbrechen will. Nmecha, 24 Jahre alt und deutscher Nationalspieler, war in dieser Transferperiode mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht worden.
Für Bayern ist die Botschaft eindeutig: Das Mittelfeld ist gesetzt. Trainer Vincent Kompany hat im Verlauf der Saison 2025/26 gezeigt, dass er auf Rotation und Variabilität im Zentrum setzt. Palhinha übernimmt die defensiv-absichernde Rolle, Kimmich dirigiert das Spiel, während Pavlović und Bischof für Dynamik sorgen. Diese Hierarchie scheint intern nicht in Frage gestellt zu werden.
Nach dem Sommer-Umbau des Kaders – mit Zugängen wie Luis Díaz und Nicolas Jackson im Angriff sowie Jonathan Tah in der Abwehr – konzentriert sich Bayern nun auf andere Baustellen. Ob im Tor, wo die Zukunft von Alexander Nübel noch ungeklärt ist, oder in der Defensive werden die nächsten Entscheidungen fallen. Im Mittelfeld hingegen plant Bayern, das neue Jahr mit dem vorhandenen Personal anzugehen.
