Saibari-Transfer: Fixanteil unter 50 Millionen Euro
Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und PSV Eindhoven um Ismael Saibari nehmen Form an. Laut Sky-Journalist Florian Plettenberg, dessen Informationen Bavarian Football Works veröffentlichte, wird der fixe Transferanteil die Marke von 50 Millionen Euro nicht erreichen. Bonuszahlungen könnten die Gesamtsumme jedoch knapp darüber treiben.
Sportdirektor Max Eberl hat den fixen Anteil der Ablöse offenbar erfolgreich gedrückt. Das ist aus Münchner Sicht kein unwichtiges Detail: PSV hatte zunächst auf einer höheren Festsumme bestanden, weshalb die Verhandlungen zuletzt schleppend liefen. Dass Eberl den Fixbetrag unter der 50-Millionen-Grenze halten konnte, gibt dem Klub Planungssicherheit – die variablen Anteile hängen üblicherweise an Einsatzzeiten, Titeln oder Weiterkommen im Europapokal.
Saibari steht derzeit im marokkanischen WM-Kader und hat sich in den letzten Wochen ins internationale Rampenlicht gespielt. Der 23-jährige Offensivspieler gehört bei PSV zu den zentralen Figuren und gilt als flexibel einsetzbar: Er kann auf beiden Außenbahnen und hinter der Spitze agieren. Bayern sucht nach dem Abgang mehrerer Angreifer in der Tiefe des Kaders Verstärkung – Saibari passt in dieses Profil.
Noch ist der Transfer nicht abgeschlossen. Das Vertragsangebot der Bayern liegt Saibari bereits vor, über die Ablösehöhe wurde zuletzt noch verhandelt. Mit der nun bekannten Einigung auf einen Fixbetrag unter 50 Millionen Euro rückt ein Abschluss näher. Bavarian Football Works berichtet, dass ein Medizincheck möglicherweise noch während der WM in den USA stattfinden könnte, falls sich beide Seiten endgültig einigen.
Für Bayern wäre Saibari einer der teuersten Zugänge des Sommers, aber kein außergewöhnlicher Transferaufwand gemessen an den Marktwerten der vergangenen Jahre. Die Struktur des Deals – niedriger Fixbetrag, leistungsabhängige Boni – entspricht dem Verhandlungsstil, den Eberl in dieser Transferperiode konsequent verfolgt.
