Trikots von Bischof und Pavlović reißen in Asien weg
Der FC Bayern hat seine Asientour abgeschlossen – und die Reise lieferte abseits des Platzes eine bemerkenswerte Zahl. Laut Bayern-Marketingchef Rouven Kasper gehörten die Trikots von Tom Bischof und Aleksandar Pavlović zu den meistverkauften des gesamten Asien-Trips, wie Bavarian Football Works unter Berufung auf Kasper berichtet.
Dass Pavlović in dieser Rangliste auftaucht, überrascht wenig. Der 20-jährige Serbe hat sich in der Vorsaison als einer der konstantesten Spieler im Bayern-Kader etabliert und zieht in Asien ein enormes Interesse auf sich. Dass Bischof, der erst in dieser Spielzeit fest zum Profikader gestoßen ist, ähnlich hohe Nachfrage auslöst, ist dagegen auffällig. Der Mittelfeldspieler hatte die Asienreise genutzt, um auf sich aufmerksam zu machen – offenbar mit Wirkung, auch beim Publikum.
Kasper zufolge war das dritte meistgefragte Trikot das eines erfahreneren Stammspielers – Details dazu nennt Bavarian Football Works nicht abschließend. Klar ist aber, dass Bayern mit der kommerziellen Resonanz der Tour zufrieden ist. Kasper, seit Januar 2026 als Vorstand für Marketing und Vertrieb bei den Münchnern tätig, hatte vor der Reise angekündigt, die asiatischen Märkte gezielter zu erschließen.
Die Zahlen passen in dieses Bild. Länder wie Japan, Südkorea und China gehören zu den wachstumsstärksten Märkten für europäische Spitzenklubs, und Bayern investiert erkennbar in die Präsenz dort. Dass ausgerechnet zwei junge Spieler den Trikotverkauf anführen, deutet darauf hin, dass die asiatische Fangemeinde die Entwicklung des Kaders aufmerksam verfolgt.
Für Bischof persönlich ist die Nachfrage nach seinem Trikot ein frühes Zeichen dafür, wie groß die Erwartungen an ihn in dieser Saison sind. Er wird 2025/26 erstmals über eine volle Spielzeit zeigen müssen, ob er in der Bundesliga dauerhaft eine Rolle spielen kann. Der kommerzielle Zuspruch aus Asien dürfte den Druck eher erhöhen als verringern.
