Boey-Transfer zu Galatasaray gescheitert – die Gründe
Sacha Boey steht beim FC Bayern auf der Verkaufsliste – daran lässt der Verein keinen Zweifel. Als Dritter in der Hierarchie auf der rechten Abwehrseite hinter Konrad Laimer und Josip Stanišić hat der Franzose in der Saison 2025/26 kaum Aussicht auf nennenswerte Einsatzzeiten. Bereits im Februar 2026 hatte Bayern eine erste Lösung gefunden: Boey kehrte per Leihe zu seinem früheren Klub Galatasaray Istanbul zurück, wo er vor seinem Wechsel nach München gespielt hatte.
Ein dauerhafter Transfer schien im Anschluss der logische nächste Schritt. Galatasaray zeigte Interesse an einer festen Verpflichtung, doch die Verhandlungen über einen permanenten Wechsel sind nun gescheitert. Wie Bavarian Football Works unter Berufung auf die Bild berichtet, lagen die Vorstellungen beider Seiten zu weit auseinander, um eine Einigung zu erzielen. Konkrete Ablösesummen nannte die Bild nicht.
Für Bayern ist das Ergebnis unbefriedigend. Boey war 2023 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt, konnte sich aber nie dauerhaft durchsetzen. Verletzungen bremsten ihn in seiner ersten Saison aus, und mit der Ankunft neuer Konkurrenten auf der Position rückte er weiter ins Hintertreffen. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – ein Spieler, der de facto keine Rolle mehr spielt, aber noch zwei Jahre auf der Gehaltsliste steht, ist für einen Klub wie Bayern eine aufwendige Situation.
Boey selbst dürfte an einem Abgang interessiert sein. Regelmäßige Spielzeit, die er in München nicht bekommt, ist für einen 24-Jährigen in dieser Karrierephase wichtig. Galatasaray wäre als bekanntes Umfeld eine naheliegende Option gewesen. Nachdem dieser Weg nun versperrt ist, müssen Bayern und der Spieler alternative Lösungen suchen. Wie Bavarian Football Works schreibt, bleibt Boey damit vorerst im Kader – ohne klare Perspektive auf dem Platz.
Der Transfersommer neigt sich dem Ende, der Saisonstart rückt näher. Bayern hat in anderen Bereichen des Kaders zielstrebig gehandelt, doch bei Boey bleibt eine offene Baustelle. Ob sich bis zum Ende der Wechselperiode noch ein Abnehmer findet, ist nach dem Scheitern mit Galatasaray offen.
