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Reaktion 1. August 2026 · 4 Min.

Neuer dementiert Absprache über mehr Spielzeit für Urbig

Neuer dementiert Absprache über mehr Spielzeit für Urbig

Manuel Neuer bleibt die Nummer eins beim FC Bayern – und er hat offenbar keine Absicht, das stillschweigend zu relativieren. Laut einem Bericht von Bavarian Football Works hat der 40-jährige Torhüter Meldungen dementiert, nach denen es eine Absprache gegeben haben soll, Jonas Urbig in der kommenden Saison mehr Spielzeit zu garantieren.

Der Hintergrund: Viele hatten erwartet, dass die Saison 2026/27 die erste seit 15 Jahren ohne Neuer im Bayern-Tor werden würde. Sein Alter und der Aufstieg von Urbig schienen für eine Staffelübergabe zu sprechen. Stattdessen verlängerte Neuer seinen Vertrag um ein weiteres Jahr – nach einer stabilen Spielzeit 2025/26, in der er seinen Stammplatz klar verteidigt hatte.

Trotz der Vertragsverlängerung hielt sich hartnäckig die Lesart, Neuer habe dem Klub oder seinem Konkurrenten Urbig intern mehr Teilhabe am Spielbetrieb zugesagt. Genau das weist der Keeper nun zurück. Bavarian Football Works zufolge macht Neuer deutlich, dass von einer solchen Vereinbarung keine Rede sein könne.

Für Urbig ist die Situation damit unverändert schwierig. Der junge Torhüter steht hinter Neuer und Sven Ulreich in der Hierarchie, hat in der vergangenen Saison kaum Pflichtspieleinsätze gesammelt und wartet weiter auf seine Chance beim Rekordmeister. Ob und wie er sich innerhalb des Kaders Spielzeit erarbeiten kann, bleibt offen – Neuer hat mit seinem Dementi zumindest klargestellt, dass er sich nicht auf eine Nebenrolle eingestellt hat.

Dass ein 40-jähriger Keeper noch immer so klar auf Einsatzzeit besteht, sagt einiges über Neuers Selbstverständnis aus. Für Trainer Vincent Kompany bedeutet das: Die Torhüterfrage ist auf dem Papier geklärt, doch die Debatte dürfte den FCB durch die Vorbereitung begleiten.