Neuers letztes Wort: WM-Aus bedeutet Karriereende im DFB-Trikot
Mit einem einzigen Wort hat Manuel Neuer am Dienstag sein Ende als Nationaltorwart besiegelt. Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft gegen Paraguay im WM-Achtelfinale bestätigte der 39-Jährige, dass er nicht mehr für den DFB auflaufen wird – laut kicker auf Bluesky mit denkbar knapper Antwort.
Für Neuer war es ein Abschied unter besonderen Umständen. Der Torhüter hatte nach einer mehr als 700-tägigen Länderspielpause für die WM 2026 in die Nationalmannschaft zurückgekehrt, um dem deutschen Team bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko zu helfen. Bavarian Football Works berichtet, dass Neuer trotz des Ausscheidens enttäuscht, aber gefasst auf seine internationale Karriere zurückblickte.
Das Spiel selbst endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung torlos, ehe Deutschland im Elfmeterschießen scheiterte. Laut Sport1 auf Bluesky hat Neuer dabei einen Negativrekord eingestellt – die genaue Natur des Rekords geht aus der Quelle nicht vollständig hervor. Das Scheitern in der Runde der letzten 32 ist für den deutschen Fußball eine historische Blamage.
Für Neuer persönlich endet damit eine Nationalmannschaftskarriere, die zu den prägendsten in der Geschichte des deutschen Torhüterspiels zählt. Er war Teil des WM-Triumphes 2014 in Brasilien und wurde in jenem Turnier zum besten Torhüter gewählt. Sein Comeback für die WM 2026 galt von Anfang an als riskant, da er im Vereinsbetrieb beim FC Bayern zuletzt nicht mehr unumstrittene Nummer eins war.
Mit Neuers Abgang verliert die Nationalmannschaft ihren langjährigen Anker im Tor. Beim FC Bayern steht er noch unter Vertrag und bleibt vorerst Teil des Kaders von Trainer Vincent Kompany – wie es mit seiner Klubkarriere weitergeht, ist nach diesem WM-Abschluss die nächste offene Frage.
