Hainer blockt Real Madrid ab: Olise ist nicht zu kaufen
Die Gerüchteküche rund um Michael Olise und Real Madrid brodelt seit Wochen – doch Bayern Münchens Vereinspräsident Herbert Hainer hat nun unmissverständlich Stellung bezogen. Laut Sport1 wandte sich Hainer direkt an Real-Präsident Florentino Pérez: Olise sei ein Spieler des FC Bayern München und halte einen Langzeitvertrag. Der Rekordmeister sei kein Verkäufer.
Damit setzt die Führungsebene des FCB ein klares Signal an alle interessierten Klubs. Olise, der in der abgelaufenen Saison 2025/26 zu einem der auffälligsten Außenspieler der Bundesliga avancierte, gilt in Madrid als potenzieller Kandidat für den Kader von Trainer José Mourinho, der Real nach dem erneuten Wahlsieg von Florentino Pérez übernehmen soll. Bayerns Reaktion lässt keinen Interpretationsspielraum.
Die Aussage Hainers fügt sich in eine klare Linie der Münchner Klubführung ein: Bereits zu Jahresbeginn hatten die Verantwortlichen betont, keinen ihrer Schlüsselspieler abgeben zu wollen. Dass nun ausgerechnet der Präsident persönlich das Wort ergreift und Pérez namentlich adressiert, unterstreicht, wie ernst die Münchner die Abwerbeversuche aus der spanischen Hauptstadt nehmen – und wie entschlossen sie sind, den Franzosen zu halten.
Olise ist unter Trainer Vincent Kompany ein fester Bestandteil des Angriffsspiels der Bayern. Seine Fähigkeit, aus dem Halbraum heraus Eins-gegen-Eins-Situationen zu kreieren und als Vorbereiter für Harry Kane zu fungieren, macht ihn zu einem schwer ersetzbaren Element im System des Belgiers. Ein Abgang würde die Münchner vor erhebliche Probleme im Offensivbereich stellen – zumal die Transferoptionen auf diesem Niveau überschaubar sind.
Für die Bayern-Fans dürfte Hainers Aussage Beruhigung bringen: Der Klub zeigt, dass er auch gegenüber dem finanzkräftigsten Verein Europas nicht klein beigibt. Ob Real Madrid das letzte Wort gesprochen hat, wird sich spätestens im Sommer zeigen – die Transferphase hat gerade erst begonnen.
