Saibari im Bayern-Visier: Medizincheck könnte in den USA stattfinden
Der FC Bayern treibt seine Transferplanung für die kommende Saison offenbar mit Nachdruck voran. Laut Miasanrot soll der Rekordmeister großes Interesse an Ismael Saibari von PSV Eindhoven hegen. Der 25-jährige Marokkaner gilt als mögliche Verstärkung im offensiven Mittelfeld.
Besonders bemerkenswert ist die logistische Komponente des möglichen Transfers: Sollten sich Bayern und PSV Eindhoven auf eine Ablösesumme einigen, würde der Medizincheck nicht in München stattfinden, sondern in den Vereinigten Staaten. Saibari befindet sich derzeit mit der marokkanischen Nationalmannschaft in den USA, wo die WM 2026 ausgetragen wird. Dies berichtet Miasanrot unter Berufung auf die niederländische Zeitung Eindhovens Dagblad.
Der offensive Mittelfeldspieler absolvierte für PSV Eindhoven zuletzt eine starke Saison in der Eredivisie und in der Champions League. Miasanrot ordnet ihn in einem gesonderten Scouting-Report als möglichen Backup ein — einen Spieler also, der Tiefe im Kader schafft, ohne sofort gesetzt sein zu müssen. Seine Vielseitigkeit auf der Zehn und auf den Flügeln macht ihn für das System von Trainer Vincent Kompany grundsätzlich interessant.
Für Bayern wäre Saibari eine Ergänzung in einem bereits breiten Angriffsmittelfeld mit Jamal Musiala, Michael Olise und Kingsley Coman. Gerade in englischen Wochen mit Champions-League-Belastung wäre zusätzliche Qualität auf diesen Positionen jedoch ein nachvollziehbares Ziel der Transferabteilung. PSV Eindhoven gilt als Verein, der bei passenden Angeboten verkaufsbereit ist — konkrete Verhandlungsstände oder eine Ablösesumme nennt Miasanrot allerdings nicht.
Der ungewöhnliche Ablauf eines Medizinchecks während einer laufenden Weltmeisterschaft zeigt, wie eng die Transferfenster und der internationale Spielplan mittlerweile verzahnt sind. Ob aus dem Interesse eine konkrete Verpflichtung wird, bleibt nach aktuellem Stand offen — die Rahmenbedingungen für eine zügige Abwicklung wären laut Miasanrot jedoch bereits gegeben.
