Olise zum besten Angreifer der Welt gewählt
Michael Olise hat die Saison 2025/26 mit einer Leistung abgeschlossen, die in der Fußballwelt kaum unbemerkt geblieben ist. Laut Bavarian Football Works wurde der 24-jährige Franzose in einer weltweiten Abstimmung zum besten Angreifer der abgelaufenen Spielzeit gewählt – und ließ dabei namhafte Konkurrenten wie Harry Kane und Barcelonas Lamine Yamal hinter sich.
Die Zahlen, die Bavarian Football Works nennt, unterstreichen die Wahl eindrücklich: 22 Tore und 31 Vorlagen erzielte Olise in 52 Pflichtspieleinsätzen für den FC Bayern. Das ergibt 53 direkte Torbeteiligungen in einer einzigen Saison – ein Wert, der selbst im internationalen Vergleich der Spitzenklasse heraussticht. Bereits in seiner Premierensaison 2024/25 lieferte der Flügelstürmer konstant auf hohem Niveau, doch in der abgelaufenen Spielzeit steigerte er seine Leistungen noch einmal deutlich.
Olise war im Sommer 2024 vom FC Chelsea zu den Münchnern gewechselt und galt damals als einer der teuersten Neuzugänge der Klubgeschichte. Die hohen Erwartungen hat er damit nicht nur erfüllt, sondern klar übertroffen. In Trainer Vincent Kompanys System agiert er zumeist als hochbeweglicher Außenstürmer mit der Freiheit, ins Zentrum einzurücken – eine Rolle, in der er seine technischen Fähigkeiten und sein Gespür für den Torabschluss optimal einbringen kann.
Dass Kane in der Abstimmung auf den zweiten Platz verwiesen wurde, ist bemerkenswert: Der englische Stürmer hatte seinerseits eine historische Saison gespielt und erst kürzlich den Rekord von Cristiano Ronaldo mit 61 Saisontoren egalisiert. Dass Olise trotzdem an Kane vorbeizog, verdeutlicht, welche Strahlkraft der Franzose in der internationalen Wahrnehmung gewonnen hat.
Für den FC Bayern ist die Auszeichnung mehr als ein symbolischer Erfolg. Mit einem Olise in dieser Form besitzen die Münchner einen der gefragtesten Offensivspieler Europas – und gleichzeitig einen, dessen Vertragssituation in den kommenden Monaten zweifellos an Bedeutung gewinnen wird, sollten andere Topklubs auf den Plan treten.
