Hoeneß und Rummenigge üben Kritik an Sportvorstand Eberl
Laut Bavarian Football Works sieht sich Bayerns Sportvorstand Max Eberl mit wachsender interner Kritik konfrontiert. Sowohl Ehrenpräsident Uli Hoeneß als auch Ex-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge haben sich demnach kritisch über Eberls Arbeit geäußert. Im Mittelpunkt steht offenbar die Diskussion um eine mögliche Vertragsverlängerung des Sportvorstands, die nach aktuellem Stand keine Selbstverständlichkeit ist.
Dabei hatte Eberl in seiner Amtszeit durchaus Akzente gesetzt: Er trieb laut dem Bericht die Verpflichtungen von Spielern wie Luis Díaz, Michael Olise, Jonathan Tah, Tom Bischof und Jonas Urbig voran. Auch die Entscheidung für Trainer Vincent Kompany, unter dessen Führung der FCB in der abgelaufenen Saison das Double gewann, geht maßgeblich auf Eberl zurück.
Die Kritik von Hoeneß richtet sich dem Bericht zufolge unter anderem gegen Eberls frühere Haltung zur Weiterbeschäftigung des damaligen Trainers – ein Punkt, der den Ehrenpräsidenten offenbar weiterhin beschäftigt. Ob der Klub den Vertrag des Sportvorstands verlängert, soll noch im Sommer entschieden werden. Die öffentlichen Äußerungen einflussreicher Bayern-Granden dürften diesen Prozess nicht erleichtern.
