Gordon-Deal geplatzt: FC Barcelona schnappt Bayern den Engländer weg
Die Transferplanungen des FC Bayern haben einen empfindlichen Rückschlag erlitten. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigt und Bavarian Football Works berichtet, wechselt Anthony Gordon vom FC Newcastle United zum FC Barcelona – und nicht nach München. Romano gab sein bekanntes Signal für einen abgeschlossenen Transfer, womit der Wechsel als gesichert gilt.
Der FC Bayern hatte Gordon offenbar als Verstärkung für den Angriff ins Visier genommen. Zuletzt war bereits über eine Einigung zwischen den Münchnern und Newcastle berichtet worden – der Rekordmeister schien im Rennen um den englischen Nationalspieler weit fortgeschritten. Nun aber setzte sich der FC Barcelona durch und sicherte sich den Zuschlag.
Für die Münchner ist das Scheitern des Transfers ein spürbarer Dämpfer in der Sommervorbereitung. Vincent Kompany hatte im abgelaufenen Doppel-Spieljahr zwar das Double gewonnen, doch der Kader soll weiter verstärkt werden. Mit Gordon wäre ein variabel einsetzbarer, schneller Außenstürmer in den Kader gekommen, der auf beiden Flügeln hätte spielen können.
Die Bayern müssen nun auf dem Transfermarkt umdisponieren. Im Angriff stehen Kompany mit Michael Olise, Jamal Musiala, Kingsley Coman und Luis Díaz bereits mehrere offensive Optionen zur Verfügung. Ob der Verein einen gleichwertigen Ersatz für den geplatzten Gordon-Transfer ins Visier nimmt oder die Planungen in eine andere Richtung lenkt, ist laut den vorliegenden Berichten noch offen.
Die Entwicklung zeigt einmal mehr, wie kompetitiv der europäische Transfermarkt geworden ist. Dass ausgerechnet der FC Barcelona – trotz anhaltender finanzieller Schwierigkeiten – dem FC Bayern bei einem Zielspieler zuvorkommt, dürfte in München für Gesprächsstoff sorgen. Die Sommertransferperiode ist noch jung, und der Rekordmeister wird seine Kaderplanung entsprechend anpassen müssen.
